Bankgeschäfte via Internet abzuwickeln gehört für mehr als die Hälfte der Online-Bevölkerung zum Alltag. Dass die Tendenz steigend ist, belegt eine neue Online-Erhebung des Marktforschungs-Instituts marketagent.com.

Das Abrufen des Kontostandes und das Durchführen von Überweisungen im Internet gehören für mehr als die Hälfte der Online-Bevölkerung zum virtuellen Alltag. Dass die Tendenz steigend ist, belegt eine im August durchgeführte Online-Erhebung des Marktforschungs-Instituts marketagent.com. Demnach planen 18,3% der 2.411 befragten Internet-Nutzer in Deutschland und Österreich, demnächst ein Online-Konto zu eröffnen.

Lediglich für 14% der befragten Teilnehmer kommt Internet-Banking nicht in Frage. Während bei den Männern nur rund jeder zehnte Befragte diese ablehnende Haltung zeigt, zeigen sich die Frauen hier noch etwas skeptischer.

Vor allem die Convenience ist laut marketagent.com der treibende Impulsgeber für Internet-Banking. So stehen die Zeitersparnis, die Unabhängigkeit von den Öffnungszeiten und die Bequemlichkeit als Argumente im Vordergrund. Aber auch eine Senkung der Kontoführungsgebühren wird von immerhin 42% der Web-Community erwartet. Rund acht von zehn Befragten gehen ferner davon aus, dass sich die Häufigkeit ihrer Bankbesuche durch die Möglichkeiten des Internet zukünftig vermindern wird.

Hinsichtlich der Risiken werden vor allem Bedenken im Zusammenhang mit der Datensicherheit geäußert. Mangelnde persönliche Betreuung und zu komplizierte Anwendungen stellen hingegen keine Hindernisse für den Siegeszug des Online-Bankings dar. (ST)


KONTAKT:

marketagent.com Marktforschungs GmbH
Brown Boveristrasse 8/1
A-2351 Wiener Neudorf
Internet: www.marketagent.com