Der Bund Deutscher Banken sieht auch weiterhin einen großen Markt für die Abwicklung von Finanzgeschäften über das Internet.

Dr. Wolfgang Arnold, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des BDB, präsentierte heute auf einer Pressekonferenz in Frankfurt eine aktuelle Studie zum Verhalten deutscher User im Bereich Online-Banking.

Da bereits über 40% der Deutschen über einen Internet-Zugang verfügen und die Tendenz weiter steigend ist, erschließt sich hier ein nicht zu unterschätzender Markt für die Anbieter von Finanzdienstleistungen im Internet. Bereits 19% der Gesamtbevölkerung und 46% der Internet-Nutzer praktizieren Online-Banking. Die Zahl der Online-Konten in Deutschland ist im vergangenen Jahr auf über 15 Mio. gestiegen. Vor dem Hintergrund dieser Zahlen könne von einer Internet-Müdigkeit oder einem Abgesang auf Bankgeschäfte im Web nicht die Rede sein, so Arnold.

Allerdings halten aber auch 44% der Gesamtbevölkerung die Datensicherheit in diesem Bereich für nicht ausreichend. Hier sind die Banken gefragt, um vertrauensbildende Maßnahmen zu ergreifen. Hauptsächlich werden deshalb auch standardisierte Transaktionen vorgenommen. Bei beratungsbedürftigen Bankgeschäften wird das persönliche Gespräch mit dem Kundenberater weiterhin dem Internet den Rang ablaufen. So wollen auch nur 10% der Bankkunden ihre Geschäfte ausschließlich über das World Wide Web tätigen. Dagegen fordern 80% verschiedene Zugangswege zu ihrer Bank, um sich individuell entscheiden zu können.

Ein Blick auf die Zukunft prophezeit somit einen Anstieg der Nutzer, die ihre Bankgeschäfte nicht nur von ihrem PC zu Hause oder im Büro tätigen, sondern auch mobile Endgeräte nutzen werden, um von jedem Ort aus ihre Finanzdienstleister erreichen zu können.

Die Broschüre kann unter www.bdb.de als PDF-Datei heruntergeladen werden.(JR)


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