In einer repräsentativen Umfrage unter deutschen Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern ermittelte das Karriereportal jobpilot.de Bewegungen im Verhalten der Personalentscheider: 61% aller Einstellungen erfolgten im vergangenen Jahr über das Internet, 2001 waren es lediglich 9%.

In einer repräsentativen Umfrage unter deutschen Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern ermittelte das Karriereportal jobpilot.de Bewegungen im Verhalten der Personalentscheider: 61% aller Einstellungen erfolgten im vergangenen Jahr über das Internet, 2001 waren es lediglich 9%.

Am häufigsten nannten die Unternehmen als Gründe für Online-Recruiting Zeit- und Kostenersparnis. Zudem etablierten sich Jobbörsen als breites Instrument zur Personalsuche und -beschaffung: Hielten 2001 die meisten Personaler bei den Online-Stellenbörsen noch nach speziell qualifizierten Bewerbern, wie beispielsweise IT-Fachkräften, Ausschau, so spielte dieser Grund bereits 2002 keine übergeordnete Rolle mehr.

Auch eine neue Markt-Situation stellten die Bad Homburger fest: Für die Online-Rekrutierung nutzten 96% der Befragten eines der Portale jobpilot.de, Stepstone, Monster, Stellenanzeigen.de oder Jobscout24. 2001 deckten diese fünf Anbieter lediglich 56% des Marktes ab. Darüber hinaus konnte jobpilot.de seine Reichweite im letzten Jahr von 53 auf 77% erheblich ausbauen und agierte für 38% der Firmen als Haupt-Jobbörse. Im Jahr davor galt dies etwa für ein Viertel der Befragten. Auf Platz zwei folgten mit 23% Stepstone, auf Platz drei beziehungsweise vier Monster und Stellenanzeigen.de mit jeweils 14 und auf dem letzten Rang Jobscout24 mit 6%.

Allerdings ging die Zahl der Einstellungen erwartungsgemäß zurück. In 2002 stellten nur 2% der Befragten mehr als 100 Mitarbeiter ein, 36% zwischen 11 und 100 sowie 47% lediglich weniger als 10 neue Mitarbeiter. 2001 waren es analog noch 6, 46 und 26%. In seiner Studie befragte jobpilot.de 560 Unternehmen aus 30 Branchen. (KC)


KONTAKT:

jobpilot AG
Stephan Lindenfeld
Internet: www.jobpilot.de