Im Jahr 2005 werden sechs Mrd. EUR oder fünf Prozent des gesamten Werbebudgets in Internet-basierte Werbung fließen. Anbieter auf dem Werbemarkt, die dieses Potenzial nutzen wollen, müssen dafür einerseits ihre Ziele, andererseits aber auch ihre eigene ...

Im Jahr 2005 werden sechs Mrd. EUR oder fünf Prozent des gesamten Werbebudgets in Internet-basierte Werbung fließen. Anbieter auf dem Werbemarkt, die dieses Potenzial nutzen wollen, müssen dafür einerseits ihre Ziele, andererseits aber auch ihre eigene Organisationsform neu definieren. Die Internet-Werbeindustrie wird Agenturen und Medien vermehrt in Richtung interaktive Szenarien lenken und neue Maßstäbe zum Messen des Konsumentenverhaltens in verschiedenen Medien verlangen. Zu diesem Ergebnis kommt die neue Studie "Rewriting Online Ads" von Forrester Research .

"Die Herausforderungen, die durch die Integration von Online- und Offline-Werbung entstehen, werden durch die Entwicklung neuer interaktiver Geräte noch verschärft. Web-fähige Mobiltelefone und Set-Top-Boxen für den Fernseher werden um die Aufmerksamkeit der Konsumenten und die selben Werbeetats konkurrieren", ist Forrester-Analystin Diana Janssen überzeugt.

Um die neuen Chancen zu nutzen, muss sich die Werbeindustrie die herausfordernde Struktur des digitalen Marketings zu Nutze machen. Für die neuen interaktiven Szenarien, die Konsumenten über die verschiedensten Medien hinweg ganz neue Erfahrungen ermöglichen werden, müssen die Werbetreibenden ihre Ziele ebenso neu definieren wie die eigene Rolle und ihre Maßstäbe. "Um das ganze Potenzial der Interaktivität ausschöpfen zu können, muss sich die Werbebranche von liebgewonnenen Gewohnheiten trennen.

Anstatt wie in herkömmlichen Werbekampagnen allzu oft verschiedene Zielgruppen über einen Kamm zu scheren, müssen interaktive Szenarien mit interaktiven Medien abgestimmt werden", mahnt Diana Janssen.

Für den Report befragten die Analysten 31 führende Werbetreibende Unternehmen: 17 große „Clicks-and-mortar“-Unternehmen und 14 „Dotcoms“. Interviewt wurden zudem 28 Vertreter von Onlinemedien und Werbeagenturen.

Über das Thema „E-Marketing“ wird CYbiz ausführlich in Heft 7 berichten. (DS)


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