95 Prozent aller Onlinehändler bieten Vorkasse an. Mehr als die Hälfte der Webshops verzeichnet steigende Umsätze, hat das neue Payment-Barometer ergeben.

Vorkasse ist die am häufigsten angebotene Zahlungsart im Onlinehandel. Zu diesem Ergebnis kommt das aktuelle E-Payment-Barometer, eine gemeinsame Befragung von ibi research, Der Handel und MasterCard.

95 Prozent der Online-Händler bieten demnach Vorkasse an. 69 Prozent der Anbieter nutzen zudem PayPal. Die Zahlung per Kreditkarte wird von knapp der Hälfte (43 Prozent) angeboten.

"Von den Internet-Händlern, die Kreditkartenzahlungen akzeptieren, nutzen bereits 40 Prozent Sicherheitsverfahren wie 'MasterCard SecureCode'", erläutert Dr. Thomas Krabichler von ibi research. Weitere 11 Prozent planten die Einführung dieser Verfahren noch in diesem Jahr.

Umsatz nimmt zu

Während 55 Prozent der befragten Unternehmen für die vergangenen drei Monate berichten, dass ihr Umsatz zugenommen habe, gaben 29 Prozent an, dass die Umsätze gleich geblieben seien. Nur 11 Prozent hatten mit abnehmenden Erlösen zu kämpfen.

"Der seit Jahren zu beobachtende Trend zum Einkauf im Internet wird durch diese Zahlen bestätigt", so Krabichler.

Der Schutz vor Zahlungsausfällen (66 Prozent) ist eines der wichtigsten Kriterien für Händler, wenn sie Zahlverfahren auswählen. Übertroffen wird dies nur noch von der Akzeptanz und der entsprechenden Verbreitung der Zahlverfahren im deutschsprachigen Raum.

70 Prozent aller Webshop-Betreiber sehen dies als wichtigsten Punkt, die beispielsweise bei der Zahlung mit Karte sichergestellt ist. Ebenso sind die Kosten des Verfahrens (61 Prozent) für die Händler von Bedeutung.

Die Ergebnisse finden Sie hier.