Die deutschen Konsumenten haben 2014 so viel Geld wie noch nie für Weihnachtsgeschenke im Web ausgegeben. Der Umsatz der Onlinehändler war besser als vorhergesagt.

Für Onlinehändler lief das Weihnachtsgeschäft 2014 prächtig. Aktuelle Zahlen des Bundesverbandes E-Commerce und Versandhandel Deutschland (bevh) belegen ein Umsatzwachstum von knapp 7 Prozent für den gesamten so genannten Interaktiven Handel, der auch die Versandhändler einschließt. Klarer Sieger ist freilich der Onlinehandel mit einer Steigerung von gut 15 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Für den gesamten Interaktiven Handel lag demach der Umsatz in der Weihnachtssaison mit 11 Milliarden Euro etwas unter dem Anfang Dezember prognostizierten Wert von 11,2 Milliarden Euro. Der Onlinehandel hingegen übertraf die Erwartungen sogar leicht: Die erwirtschafteten Umsätze im relevanten Zeitraum lagen mit 9,8 Milliarden Euro gut 15 Prozent über dem Ergebnis von 2013 (8,5 Milliarden). Der E-Commerce-Anteil betrug damit laut bevh 89 Prozent.

Keine Überraschungen gab es laut bevh bei den beliebtesten Warengruppen: Bekleidung, Bücher sowie Unterhaltungselektronik kauften die Verbraucher auch 2014 am häufigsten. Erwartungsgemäß konnten aber auch die Geschenkeklassiker Spielwaren, Schmuck & Uhren sowie Möbel & Dekorationsartikel überdurchschnittliche Umsätze verzeichnen. Als stärkster Monat erwies sich der Dezember.