Überraschend: Trotz Spekulationen über Werkschließungen und Probleme beim Mutterkonzern freuen sich die Opel-Autohäuser über den besten Auftragseingang seit fünf Jahren. Abwrackprämie sei Dank.

Allein am letzten Wochenende seien deutschlandweit "deutlich über 2.000 neue Kaufverträge für Opel-Fahrzeuge geschrieben," teilt ein Firmensprecher mit. "Der Auftragseingang macht uns aktuell viel Freude", bestätigt Thomas Owsianski, Geschäftsführer Vertrieb, Marketing und Aftersales Adam Opel GmbH. "Wir werden in Deutschland mehr als 40.000 Opel-Verkäufe in diesem Februar haben - das ist der beste Monat seit fünf Jahren."

"Diese gute Entwicklung verdanken wir auch der Entscheidung der Bundesregierung, über die Umweltprämie die Nachfrage anzukurbeln," bedankte sich Owsianski bei der Politik. Zuletzt hatte bereits Alain Visser, Vizepräsident der Opel-Mutter General Motors, exklusiv in derhandel.de die Verlängerung der Abwrackprämie gefordert.

Volle Autohäuser

Auch aus dem Handel kommt positive Resonanz. "Wir freuen uns über volle Autohäuser. Die Verkäufe laufen sehr gut," sagt Albert Still, Inhaber der AVAG-Gruppe, einer der größten Opel-Händler Europas.

Die Abwrackprämie sorgt für einen Verkaufsschub für Kleinwagen wie Agila, Corsa und Meriva. Doch auch das neue Flaggschiff Insignia übertrifft die Verkaufserwartungen, so ein Opel-Sprecher.