Nach Abschluss der 18-monatigen Übernahmeschlacht um den Konkurrenten PeopleSoft will Oracle rund 5.000 Mitarbeitern des fusionierten Softwarekonzerns den Laufpass geben. Das entspricht rund neun Prozent der Gesamtbelegschaft. Nach den Stellenstreichungen wird das Unternehmen noch 50.000 Angestellte zählen.

Nach Abschluss der 18-monatigen Übernahmeschlacht um den Konkurrenten PeopleSoft will Oracle rund 5.000 Mitarbeitern des fusionierten Softwarekonzerns den Laufpass geben. Das entspricht rund neun Prozent der Gesamtbelegschaft. Nach den Stellenstreichungen wird das Unternehmen noch 50.000 Angestellte zählen. Die ersten Entlassungsbescheide sind bereits unterwegs. Die Mehrzahl der Betroffenen soll innerhalb der kommenden Woche über die Kündigung informiert werden, teilte Oracle mit.

Die Integration des ehemaligen Rivalen laufe nach Plan, heißt es in einer entsprechenden Aussendung. Die überwiegende Mehrzahl der Entlassungen wird PeopleSoft-Angestellte treffen, doch müssen auch einige Oracle-Mitarbeiter gehen. Oracle plant nach eigenen Angaben, über 90 Prozent der PeopleSoft-Angestellten in den Bereichen Produktentwicklung und -betreuung zu behalten. Detaillierte Informationen zu Produktplänen und Marktstrategien will Oracle noch in dieser Woche geben.

Oracle hatte die über 18 Monate andauernde Übernahmeschlacht um PeopleSoft im Dezember 2004 für sich entschieden und den widerstrebenden Rivalen für rund 10,3 Mrd. Dollar an Bord geholt. (KC)