Die Outsourcing-Aktivitäten in Deutschland haben an Dynamik gewonnen: 71,6 Prozent der Fach- und Führungskräfte entscheiden sich für eine Auslagerung von Unternehmensaufgaben an einen externen Dienstleister. Bei der Standortwahl dominiert in der Regel noch immer das Outsourcen in die Nähe des eigenen Unternehmens.

Die Outsourcing-Aktivitäten in Deutschland haben an Dynamik gewonnen: 71,6 Prozent der Fach- und Führungskräfte entscheiden sich für eine Auslagerung von Unternehmensaufgaben an einen externen Dienstleister. Bei der Standortwahl dominiert in der Regel noch immer das Outsourcen in die Nähe des eigenen Unternehmens. 83 Prozent versprechen sich von einer Kooperation mit ortsnahen Dienstleitern den größten Nutzen für das eigene Geschäft. Das sind die Ergebnisse der Studie "Erfolgsmodelle im Outsourcing" von Steria Mummert Consulting.

Vor allem der Handel und die öffentliche Verwaltung setzen auf eine Projektvergabe in die Nachbarschaft. Keiner der Befragten aus diesen Branchen sprach sich für eine Verlagerung von Aktivitäten in die europäischen Nachbarstaaten (Nearshore) oder nach Übersee (Offshore) aus. Anders die Gewichtung in der IT- und Telekommunikationsbranche: Während sich zwar auch hier eine knappe Mehrheit von 62,9 Prozent für eine Auslagerung in die Nähe des heimischen Standorts entscheidet, sprechen sich immerhin 58 Prozent für eine Near- oder Offshore-Strategie aus. 27,4 Prozent wollen dabei die Lohnunterschiede in Ländern wie Polen und Tschechien für sich nutzen. 30,6 Prozent setzen auf kostengünstige Anbieter in Übersee. (KC)