Sogenannte Konzentratoren sollen den Paydirekt-Verhandlungsmarathon der Händler mit einzelnen Banken beenden. Lange wurde verhandelt - jetzt tut sich etwas.

Wer als Händler das Online-Bezahlverfahren der deutschen Banken, Paydirekt, anbieten will, musste bisher mit allen beteiligten Banken und Sparkassen einzeln die Konditionen und Verträge für Paydirekt-Transaktionen aushandeln. Ein langwierigesVerfahren.

Zahlungsdienstleister Concardis meldete als erstes Unternehmen, dass er mit Paydirekt kooperiert und als sogenannter Händlerkonzentrator E-Commerce-Händlern einen einfachen Anschluss an Paydirekt ermöglichen will; nun zog Paymentdienstleister CardProcess nach:“Entscheidend für den Händler ist, dass er den Preis und den Vertrag künftig aus einer Hand bekommt und somit eine schnelle und einfache Anbindung“, sagte Carlos Gómez-Sáez, Geschäftsführer bei dem Zahlungsdienstleister der Volks –und Raiffeisenbanken.

Die Händlerkonzentratoren übernehmen künftig die Verhandlungen mit den Banken und Sparkassen. Der Händler kann über die Konzentratoren einen für alle Institute gültigen Preis vereinbaren. Derzeit bieten rund 60 Onlineshops das Bezahlverfahren an.