Im Wettbewerb der Dienstleister für mobiles Bezahlen hat sich ein Preiskampf entwickelt, an dem sich auch Payleven beteiligt. Zudem hat der Anbieter einen neuen Distributionspartner gewonnen.

Im Wettbewerb zwischen den Mobil-Bezahldiensten (mPOS) greift hat auch der Berliner Anbieter Payleven zu einer Gebührensenkung. Die Abgabe für die Abwicklung von Zahlungen per Girdocard (früher EC-Karte) wird von 2,75 auf 0,95 Prozent der Zahlung reduziert, wie Payleven am Freitag mitteilte.

Die Konkurrenten SumUp und iZettle hatten diesen Schritt bereits im vergangenen Jahr gemacht. Payleven gab zugleich bekannt, dass jetzt auch Zahlungen per American Express möglich sind und seine Kartenleser künftig auch in den Großhandelsmärkten von Metro erhältlich sein werden.

Die rivalisierenden Anbieter SumUp, iZettle und Payleven bieten Lesegeräte für Smartphones und Tablets an, mit denen vor allem kleine Unternehmen Kartenzahlungen annehmen können.

"mPOS ist kein Hype mehr, sondern im Alltag angekommen", sagt Konstantin Wolff, Gründer und Geschäftsführer von Payleven. "Allein 25 Prozent der europäischen Kleinunternehmer planen, in den nächsten sechs Monaten eine entsprechende Lösung anzuschaffen. Durch ein exzellentes Distributionsnetz, die Erweiterung des Produkts sowie die aktuelle Gebührensenkung werden wir diesen Trend weiter beschleunigen."