Eine breite Auswahl an Zahlungsmethoden senkt die Abbruchquote und erhöht die Conversion Rate. Das ist längst jedem Onlinehändler klar. Doch dann stellt manch einer fest, dass die Kunden auch mit einem Dutzend an Bezahlsystemen  immer noch in Serie den finalen Klick verweigern. Das kann ganz einfache Gründe haben - und ebenso leicht lassen sie sich abstellen.

Klare Struktur

Oft erkennt der Kunde schlicht den Wald vor läuter Bäumen und die Kasse vor lauter Optionen nicht. "Make it simple" lautet also die Devise. Eine tabellarische Darstellung mit klaren Buttons macht es dem Nutzer leicht, sich die passende Option herauszupicken.


Transparenz
Oftmals ist dem Kunden unklar, ob sich hinter der Zahlweise nicht noch versteckte Kosten verbergen. Mirapodo zeigt die Transaktionskosten offen und sehr einfach bei der Auswahl an und erklärt zudem die Prozedur für alle Zahlungsarten leicht verständlich. Eine gute Hilfe (nicht nur) für Neulinge im Web.


Vertrauensbildende Maßnahmen
Breuninger macht einiges richtig. Der Modeanbieter sagt genau, wann beispielsweise die Kreditkarte belastet wird und er verzichtet auch im letzten Schritt nicht darauf, auf seine vertrauensbildenden Gütesiegel großzügig hinzuweisen. Gut für alle Kunden, die sich bei einem Shop im letzten Moment noch fragen, ob ein Händler wirklich auch seriös ist. Sinnvoll ist auch die Tab-Darstellung der Prozesschritte am Kopf der Seite. Den Kunden derart auf dem Laufenden zu halten, in welchem Abschnitt der Bestellung er sich befindet, sollte heutzutage ohnehin Standard sein.

Auch Home24 hat diesen Aspekt gut gelöst, bietet zudem noch für ganz besonders vorsichtige Kunden einen Käuferschutz an und macht nochmals seine Serviceversprechen deutlich. Weiterer Pluspunkt: Anders als beispielsweise die Rocket-Schwester Zalando macht Home24 auch direkt klar, welcher Zahlungsdienstleister bei der Bezahlung per Rechnung eingesetzt wird.