Die kalifornische PeopleSoft hat mit dem angekündigten Abbau von sieben Prozent der Belegschaft begonnen.

Die kalifornische PeopleSoft hat mit dem angekündigten Abbau von sieben Prozent der Belegschaft begonnen. Wie das Wall Street Journal berichtet, wurden in der vergangenen Woche die ersten Mitarbeiter über ihre Entlassung verständigt. "Die meisten Stellenstreichungen haben Bereiche betroffen, in denen sich allgemeine und administrative Jobs überschnitten haben", sagte PeopleSoft-Sprecher Steve Swasey. Einige Angestellte hätten neue Aufgabenbereiche bekommen.

PeopleSoft hatte erst im vorigen Monat angekündigt, als Folge der Übernahme seines Rivalen J.D. Edwards zwischen 750 und 1.000 Mitarbeiter zu kündigen, um im kommenden Jahr die Kosten um bis zu 207 Mio. Dollar zu senken. Der Merger mit J.D. Edwards war im August abgeschlossen worden. Ursprünglich hatte PeopleSoft gemeint, dass der Fusion keine Stellen zum Opfer fallen würden.

Das kalifornische Unternehmen steht derzeit selbst im Zentrum eines feindlichen Übernahmeversuchs durch Oracle. Genaue Details des Stellenabbaus will PeopleSoft bei der Bekanntgabe seiner Bilanzzahlen für das 3. Quartal bekanntgeben, sagte Swasey. Der Umsatz in Q3 soll sich nach bisherigen Prognosen auf 575 bis 595 Mio. Dollar belaufen, wobei ein Gewinn zwischen zehn und elf Cent je Aktie erzielt werden soll. (KC)


KONTAKT:

PeopleSoft
Internet: www.peoplesoft.com