Wenn Kunden im Laden mit Namen begrüsst werden, der Verkäufer schon weiß, welchen Stil und welche Farben der Kunde bevorzugt, dann entlockt das wohl jedem ein "Hach". Nicht so im Web. Da verschluckt sich mancher vor Schreck beim Shoppen auf der Couch am Knabberkeks, wenns persönlich wird. Im W3B Report "MeCommerce" hat Fittkau & Maaß eruiert, wie die Deutschen die Personalisierung im Web empfinden und welche Folgerungen sich daraus ableiten lassen.

Kernergebnis: Die Deutschen sind in zwei Lager gespalten. 41 % stehen dem Me-Commerce positiv gegenüber, 41 Prozent gruselt es da eher. 18 Prozent haben keine Meinung.
Zugleich zeigt sich, dass die Befürworter personalisierter Webshops eher jünger sind und ein trend- und markenorientiertes Einkaufsverhalten zeigen.

Fittkau & Maaß empfiehlt daher, bei der Personalisierung im Webshop zielgruppenorientiert zu agieren. Simpel gesagt: Keine Personalisierung im Webshop für bequeme Senioren-Schuhe, reichlich Personalisierung im Shop für Lifestyle-Artikel für Hipster. 

Susanne Fittkau stellt die Ergebnisse des Reports auf dem etailment Summit Anfang Oktober in Berlin erstmals ausführlich vor. Dann werden auch die Wirkung personalisierter Shops, Varianten und die Perfomance unterschiedlicher Lösungen thematisiert.