Nach einer Erhebung des Softwarehauses Infor bewerten deutsche Unternehmen die IT-Kenntnisse unter Politikern als unzureichend - unabhängig von der Parteizugehörigkeit.

Bei einer Befragung unter 722 Führungskräften von Groß- und Mittelstandsunternehmen stellten 71% den Kompetenzen der Parlamentarier in Informations- und Kommunikationstechnik ein schlechtes Zeugnis aus. Nur 12% gaben ihnen eine gute Note.

Die Manager sehen darin eine unmittelbare Folge für die Wirtschaft. So befürchten 56%, dass durch Desinteresse und Unwissen Nachteile für den Technologiestandort Deutschland entstehen. Jeder Zweite sieht darin auch die Gefahr für eine Schwächung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit. Unzureichende Kenntnisse über moderne Techniken könnten zu einer falschen Positionierung der Wirtschaftspolitik führen, sagen 44% der Befragten.

"Es besteht kein Zweifel, dass die IT-Branche zu den wichtigsten Wachstumsträgern der Wirtschaft gehört und daher fundiertes Wissen darüber in der Politik repräsentiert sein muss", urteilt Infor-Vorstand Joachim Hertel. Deshalb sollte die Kritik der Manager ernst genommen werden, zumal die IT-Industrie eine große Bedeutung für den Arbeitsmarkt habe. "Politiker müssen keine Computertechnik verstehen, aber ohne ausreichende Basiskenntnisse in der Informationstechnik können sie dem gegenwärtigen Strukturwandel in der Wirtschaft keine Impulse verleihen und tatenlos zusehen", so Hertel weiter. (JR)


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