Die PopNet Internet AG gibt bekannt, dass heute aufgrund von Zahlungsunfähigkeit Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt wurde.

Neben den politischen Schreckensmeldungen reißen auch die Negativschlagzeilen aus der Wirtschaft einfach nicht ab. Jetzt hat es den E-Business-Enabler PopNet erwischt. Das 1995 gegründete Unternehmen beschäftigt 500 Mitarbeiter, deren Zukunft nun ungewiss ist. Wie das Unternehmen bereits am 25.09.01 meldete, wurden die erst im Mai 2001 eingeräumten Kreditlinien "aus wichtigem Grund und mit sofortiger Wirkung" durch die Commerzbank AG aufgekündigt.

Zuvor waren intensive Bemühungen und Verhandlungen mit einem potenziellen Partner nach den Attentaten in den USA unterbrochen worden. Nach erneuter Prüfung der wirtschaftlichen Situation des Unternehmens, sich abzeichnender Umsatzrückgänge, zunehmender Liquiditätsbedürfnisse bis Jahresende und der negativen gesamtwirtschaftlichen Perspektive ist der Vorstand der PopNet Internet AG in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat zu dem Ergebnis gekommen, einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens zu stellen. Der oben genannte Antrag wurde gestern Nachmittag beim zuständigen Amtsgericht Hamburg eingereicht.

PopNet erwartet nun die kurzfristige Bestellung eines vorläufigen Insolvenzverwalters, auch mit dem Ziel der Sicherung von Arbeitsplätzen und Kundenbeziehungen sowie der Erhaltung gesunder Geschäftsbereiche. Die PopNet Internet AG verfügt neben dem Know-how hochqualifizierter Mitarbeiter über erfolgsversprechende Aufträge und etablierte Großkundenbeziehungen zu Unternehmen klassischer Industrie- und Dienstleistungszweige. Weitere Einzelheiten werden kurzfristig in Abstimmung mit dem vorläufigen Insolvenzverwalter mitgeteilt. (JR)


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