Die Praktiker AG hat einen großen Schritt zur Finanzierung des Sanierungssprogramms getan und bekommt ein Darlehen von einem privaten Investor

Am Donnerstag seien die Verhandlungen über ein Darlehen in Höhe von 15 Millionen Euro erfolgreich abgeschlossen worden, teilt die angeschlagenene Baumarktkette mit.

Das Darlehen werde von einem privaten Investor gewährt. Es sei in seiner Struktur und in den vereinbarten Konditionen an das Darlehen angelehnt, das Anfang Oktober von einer von der österreichischen Privatbank Semper Constantia beratenen Investorengruppe gewährt wurde, und werde kurzfristig zur Auszahlung gelangen.

"Mit der jetzt unterzeichneten Vereinbarung sind wir wieder einen Schritt weiter gekommen, die Finanzierungsstruktur der Gesellschaft zu vervollständigen. Das weitere Darlehen ist daher auch ein gutes Zeichen für das zunehmende Vertrauen in unsere Fähigkeit, den Turnaround erfolgreich zu schaffen", sagte Praktiker-Finanzvorstand Markus Schürholz laut Mitteilung.

Auch personell hat sich bei Praktiker einiges getan. Erst trat am Donnerstag Aufsichtsratschef Kersten von Schenck zurück, am Freitag folgte Vorstandsvorsitzender Kay Hafner.