Das Leben wird immer teurer. Doch die Preise rund ums Autofahren legen vergleichsweise moderat zu, meldet das Statistische Bundesamt pünktlich zum Start der Automesse IAA.

Seit der letzten Internationalen Automobilausstellung (IAA) 2007 haben sich die Preise rund um das Automobil deutlich geringer erhöht als die Verbraucherpreise insgesamt.

Von September 2007 bis August 2009 stiegen die Preise für den Kauf und die Unterhaltung von Kraftfahrzeugen nur um 1,4 Prozent gegenüber einer  durchschnittlichen Erhöhung der Verbraucherpreise insgesamt um etwa drei Prozent, teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) vor Beginn der diesjährigen IAA mit, die vom 17. bis 27. September in Frankfurt stattfindet.

Diese Entwicklung sei vor allem auf die seit Herbst 2008 gesunkenen
Kraftstoffpreise zurück zu führen, so die Statistiker. Während die Preise für Normal- und Superbenzin gegenüber September 2007 um etwa ein Prozent sanken, war Diesel sogar um 5,5 Prozent billiger. Dagegen stiegen die Prämien in der Kraftfahrzeugversicherung um 4,5 Prozent.

Autokauf nicht so viel teurer

Die Anschaffung eines neuen Autos verteuerte sich von September 2007 bis August 2009 jedoch lediglich um 0,8 Prozent. "Hierbei ist allerdings zu berücksichtigen, dass die verbesserte Sicherheits- und Serienausstattung als Qualitätsverbesserung nicht in die Berechnung der Preissteigerungsrate eingeht“, heißt es in der Pressemitteilung.

Erfreulich für die Besucher der IAA ist, dass die Eintrittspreise der Messe seit mehr als zehn Jahren stabil sind.