Der Erotik-Konzern Beate Uhse verliert weiter Umsatz, ist aber mit der Ertragslage zufrieden. Neue Premium-Shops und Fun-Center sollen den Umsatz wieder steigern.

In den ersten drei Monaten des Jahres verringerte sich der Umsatz gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres um 14 Prozent auf 59 Millionen Euro, teilte das Unternehmen am Freitag in Flensburg mit. Der Gewinn vor Steuern sank von 6,4 auf 1,5 Millionen Euro.

"Trotz Wirtschaftskrise konnten wir unsere Erwartungen erfüllen", sagte Serge van der Hooft, seit 1. April 2009 Vorstandssprecher von Beate Uhse. ,,Wir sind mit dem Ergebnis zufrieden."

Weniger Shops, weniger Umsatz

Der Rückgang sei im Wesentlichen auf die geringere Anzahl von Shops zurückzuführen. Doch auch die Versandhandelssparte des Konzerns musste Einbußen hinnehmen.

Die Premium-Shops in Innenstadtlagen entwickelten sich vielversprechend, so ein Konzernsprecher. Sie verkaufen vor allem Liebesspielzeuge, Wäsche und Wellnessprodukte.

In Zukunft soll sich das Einzelhandelsgeschäft des Konzerns auf zwei Shoptypen konzentrieren: Premium-Erotikstores in Innenstädten und Fun-Center an der Autobahn und auf der grünen Wiese. Die traditionellen Shops werden umgerüstet.

dpa / DH