Berichte über so genannte Phishing-Mails, in denen Kunden vertrauliche Zugangsdaten entlockt werden, nehmen in letzter Zeit drastisch zu. Durch die unwissentliche Preisgabe von Geheimnummern, geraten Online-Banker immer stärker in Gefahr, dass ihre Konten geplündert werden.

Berichte über so genannte Phishing-Mails, in denen Kunden vertrauliche Zugangsdaten entlockt werden, nehmen in letzter Zeit drastisch zu. Im Vorjahr wurden ungefähr 300 derartige Mails verzeichnet. Durch die unwissentliche Preisgabe von Geheimnummern, geraten Online-Banker immer stärker in Gefahr, dass ihre Konten geplündert werden.

Zur Sicherheit des Online-Bankings kann jeder Nutzer selbst einen wichtigen Beitrag leisten, meint der Bundesverband deutscher Banken. Unerwartete Abweichungen von einem normalen Transaktionsvorgang sollten immer argwöhnisch betrachtet werden. Auch die Internetadresse einer Bank sei immer zu kontrollieren, fordert der Bankenverband. Bereits kleinste Veränderungen können ein Hinweis auf eine gefälschte Homepage sein.

In Phishing-Mails werden Online-Banker aufgefordert ihre Bank zu kontaktieren. Über einen angegebenen Link werden sie dann zu einem gefälschten Internetportal ihrer Bank weitergeleitet. Auf dieser Seite verlangen Hacker die Angabe von Kontonummer, PIN und TANs, durch die sie uneingeschränkt auf fremde Konten zugreifen können. (KC)


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