Der Sportartikelhersteller Adidas will seine Produkte künftig nicht mehr in SB-Warenhäusern verkaufen, die auch Lebensmittel anbieten.

Ein Ergebnis einer Vertriebskanal-Analyse sei gewesen, künftig nicht mehr mit Händlern zusammenzuarbeiten, die Adidas-Sachen im Umfeld von Lebensmitteln anbieten, sagte ein Unternehmenssprecher und bestätigte einen entsprechenden Bericht des Brancheninformationsdienstes "Markt intern".

Adidas-Produkte sollen künftig ausschließlich im jeweils spezifischen Umfeld verkauft werden - die Wanderhose also im Outdoorgeschäft, das Fußballtrikot im Sportfachgeschäft und die Retro-Jacke im Kleiderladen.

Die Supermarktkette Real wurde bereits über den anstehenden Lieferstopp informiert. Laut "Markt intern" verzichtet Adidas allein bei diesem Händler auf Umsatz in siebenstelliger Höhe. Vom zweiten Halbjahr an solle die neue Strategie europaweit durchgesetzt werden.