Die SB-Warenhauskette Real hat viel vor: Die Filialen sollen modernisiert und die Preispositionierung geschärft werden. Die Investitionen lässt sich die Metro-Tochter einiges kosten.

Die Supermarktkette Real will mit aufgemöbelten Filialen und Preissenkungen ihr Geschäft im hart umkämpften deutschen Heimatmarkt ankurbeln. "Wir werden in den kommenden drei Jahren insgesamt 500 Millionen Euro investieren", kündigte der Chef der Metro-Tochter Real, Didier Fleury, in der "Lebensmittel Zeitung" an.

Dem Bericht zufolge wird damit das Investitionsbudget von Real zwar nur leicht angehoben, allerdings galt es bisher auch für das verkaufte Filialnetz in Osteuropa. In diesem Jahr sollen 38 Filialen modernisiert werden. "Außerdem müssen wir an die Preise ran", erklärte Fleury. Real investiere einen zweistelligen Millionenbetrag, um seine Preispositionierung zu schärfen. Gerade seien 2.000 Artikel im Preis gesenkt worden.