Seit dem 15. Januar 2005 können User erstmals .ORG-Domains registrieren, die die Umlaute "ä", "ö" und "ü" enthalten. In den ersten drei Tagen wurden von der Public Interest Registry (PIR) bereits 3.078 solcher internationalisierter Domain-Namen registriert.

Seit dem 15. Januar 2005 können User erstmals .ORG-Domains registrieren, die die Umlaute "ä", "ö" und "ü" enthalten. In den ersten drei Tagen wurden von der Public Interest Registry (PIR) bereits 3.078 solcher internationalisierter Domain-Namen registriert. "Wir sind mit den vorläufigen Ergebnissen der Einführung sehr zufrieden", kommentierte PIR-CEO Edward Viltz. "Die rege Nachfrage bestärkt unsere Strategie, der .ORG-Community weitere IDNs in anderen Sprachen bereitzustellen.

Laut PIR können Nutzer bei den internationalen Domains Namen oder Wunschbegriffe so in den Browser tippen, wie dieser tatsächlich geschrieben wird. Der Name "Müller" muss also nicht mehr in "Mueller" aufgelöst werden. Technisch basieren IDNs auf einem international verabschiedeten IDNA-Punycode-Standard. Er wandelt deutsche Umlaute in ASCII-kompatible Zeichenfolgen mit dem Päfix "xn-" um. Dies geschieht jedoch für den Nutzer unbemerkt im Hintergrund.

Die Domain ".ORG" wird laut PIR hauptsächlich mit nichtkommerziellen Organisationen verbunden. Mit über drei Mio. registrierten Domainnamen ist sie die drittgrößte generische oder nicht-länderspezifische Top-Level-Domain. Im dritten Quartal 2005 wird PIR internationalisierte Domain-Namen in zehn weiteren Sprachen einführen. Dazu gehören Ungarisch, Isländisch, Koreanisch, Lettisch, Litauisch, Norwegisch, Polnisch, Schwedisch und Tamilisch. Andere Sprachen sollen folgen. (KC)