Die deutschen Verbraucher haben ihre Mode-Weihnachtsgeschenke 2014 treffsicher ausgesucht und weniger Kleidung an Versandhändler zurückgeschickt als im Jahresdurchschnitt. Nach einer Untersuchung des Fachmagazins Textilwirtschaft und der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) lag die Retourenquote bei typischen Weihnachtsgeschenken wie Mütze, Schal, Hemd, Krawatte und Pullover bei rund 28 Prozent. Üblicherweise beträgt sie Branchenschätzungen zufolge rund 40 Prozent und mehr, bei Damenmode sogar teilweise 70 Prozent.

Der Studie „Retouren zur Weihnachtszeit“ zufolge zeigten sich die weiblichen Käufer und Beschenkten deutlich wählerischer als die männlichen: Etwa jede dritte Frau (rund 34 Prozent), die zur Weihnachtszeit im Versandhandel Bekleidung selbst gekauft oder geschenkt bekommen hat, tauschte ihre Bestellungen teilweise oder ganz wieder um.

Bei den Männern waren es hingegen nur knapp 21Prozent. Im Generationenvergleich retournierten die 30- bis 49-jährigen Verbraucher ihre Modegeschenke und -einkäufe am häufigsten. Die GfK errechnete für diese Zielgruppe eine Umtauschquote von fast 31 Prozent. Es folgen die Käufer unter 29 Jahren mit über 28 Prozent. Bei der traditionell retourenschwachen Generation 50 Plus ging nur jede vierte Bestellung (rund 26 Prozent) wieder zurück an den Absender.

Für die Studie hat GfK Fashion & Lifestyle rund 9100 Verbraucher ab 14 Jahren befragt. Davon gab jeder Dritte (rund 33 Prozent) an, zur Weihnachtszeit Bekleidung online oder über einen klassischen Versender bestellt oder als Geschenk erhalten zu haben.

Weitere Informationen zur Studie und zum Thema Retouren im vorweihnachtlichen Versandhandel finden Sie in der aktuellen Ausgabe der TextilWirtschaft.

Die vorliegende Statistik zeigt die Ergebnisse einer Umfrage unter Online-Händlern zu den Möglichkeiten von Webshops zur Senkung der Retourenquote. Mehrfachantworten möglich.
Die vorliegende Statistik zeigt die Ergebnisse einer Umfrage unter Online-Händlern zu den Möglichkeiten von Webshops zur Senkung der Retourenquote. Mehrfachantworten möglich.

(Grafik: Statista)