Mit einem neuen Konzept für kleine Supermärkte will Rewe die Bedürfnisse von Innenstadtbewohnern stärker berücksichtigen. 170 Märkte werden dafür an diesem Montag umgeflaggt.

Die 170 Nahversorger-Märkte mit einer Verkaufsfläche von 500 bis 1.000 Quadratmetern werden auf "City-Märkte" umgestellt, teilte die Rewe am Donnerstag in Köln mit.

Die kleinen Filialen sollen einen klaren Schwerpunkt auf frische Produkte wie Obst und Gemüse sowie auf Bio-Waren legen. Außerdem gebe es eine breite Auswahl sogenannter Convenience-Artikel wie zubereiteten Salaten.

Ältere Menschen und berufstätige im Visier

Insgesamt würden in den Innenstadt-Märkten rund 8.000 Artikel angeboten.
"Mit dem City-Markt-Konzept reagieren wir auf eine sich wandelnde Gesellschaft und veränderte Kundenwünsche", sagte der zuständige Geschäftsführer Lionel Souque. Zielgruppe sind vor allem ältere Menschen und Berufstätige.

Auch angesichts knapperer Zeitbudgets und steigender Mobilitätskosten werde die örtliche Nähe eines Supermarkts für Kunden immer wichtiger. Die Kleinmärkte, die auch optisch in "Rewe City" umgeflaggt werden, seien bis 22.00 Uhr geöffnet. Langfristig sieht Rewe in Deutschland Potenzial für 400 City-Markt- Standorte.