Sandwiches und Sushi: Rewe will den Imbissbuden Konkurrenz machen. Der Lebensmittelhändler bietet nun auf einer der belebtesten Einkaufsstraßen Deutschlands gesundes Fastfood für den direkten Verzehr.

Rewe testet seit diesem Dienstag ein neues Konzept auf der Top-Einkaufsstraße Hohe Straße, Ecke Schildergasse, in Köln. "Rewe to go" heißt es - und soll eine gesunde Alternative zu Fastfood-Filialen, Imbissbuden und Bäckereien bieten.

Das Kernsortiment des neuen Mitnahmeangebots besteht aus verzehrfertigen Produkten wie Salate, portioniertes Obst, Sandwiches und Sushi. Der Laden bietet auf einer Verkaufsfläche von 130 Quadratmeter ein Sortiment von rund 1.000 Artikeln an. Sechs Expresskassen sollen für einen schnellen Einkauf sorgen.

"Wir nutzen unsere Kompetenz für frische Lebensmittel und bieten den Kunden eine attraktive Alternative für die Unterwegsversorgung", sagte Lionel Souque, für die Rewe-Supermärkte in Deutschland verantwortlich.

Günstige Preise auf der 1a-Lage

"Mit dem Konzept beweist Rewe, dass Einkaufsmeilen wie die Hohe Straße und Schildergasse nicht zwangsläufig mit überteuerten Preisen einhergehen müssen", wirbt der Kölner Lebensmittelhändler. So kosten Kaffeespezialitäten wie Cappuccino und Latte macchiato nur 1 Euro.

Das neue Konzept eignet sich laut Rewe für hoch frequentierte Standorte wie Einkaufs- und Geschäftsstraßen, Bahnhöfe, U-Bahn-Stationen, Einkaufszentren oder Flughäfen.

"Setzt sich Rewe to go in Köln durch, könnte das Konzept auch in den innerstädtischen 1A-Lagen weiterer deutscher Großstädte eröffnen", sagte Kristin Adams vom Maklerunternehmen Lührmann, das das Ladenlokal an Rewe vermittelte.

Rewe testet ständig neue Konzepte. Mit drei Märkten im Rhein-Main-Gebiet startete der Lebensmittelhändler vor wenigen Wochen einen Onlineshop mit Abholservice, Köln und Hamburg sollen bald folgen.