Der für E-Government zuständige Innenminister Karl Peter Bruch und Wissenschaftsminister Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner sind überzeugt, dass die Landesregierung mit dem neuen rlp-Netz für die Verwaltungen und die Hochschulen des Landes dem Reformprozess der öffentlichen Verwaltung einen starken innovativen Schub gibt. Beim offiziellen Start des technisch völlig neu strukturierten Landesnetzes in Mainz betonten sie die Bedeutung des Projekts für die Weiterentwicklung von Rheinland-Pfalz

Der für E-Government zuständige Innenminister Karl Peter Bruch und Wissenschaftsminister Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner sind überzeugt, dass die Landesregierung mit dem neuen rlp-Netz für die Verwaltungen und die Hochschulen des Landes dem Reformprozess der öffentlichen Verwaltung einen starken innovativen Schub gibt. Beim offiziellen Start des technisch völlig neu strukturierten Landesnetzes in Mainz betonten sie die Bedeutung des Projekts für die Weiterentwicklung von Rheinland-Pfalz: "Damit wird landesweit die Kommunikation der staatlichen und anderen öffentlichen Stellen schneller, besser und effizienter. Wir stehen damit im Bereich der Verwaltungsnetze an der Spitze der Bundesländer." Das rlp-Netz sei gleichsam das Herzstück der E-Government-Aktivitäten der Landesregierung, die im Bereich der Verwaltungsmodernisierung einen Schwerpunkt auf den Einsatz moderner Technologien und Organisationsformen lege.

Es sei gelungen, mit dem neuen Netz ein Höchstmaß an Flexibilität zu gewährleisten. Unter dem gemeinsamen Dach des Landesbetriebs Daten und Information (LDI) seien parallel laufende Netzinfrastrukturen aufgebaut worden, die den Bedürfnissen der unterschiedlichsten Nutzergruppen gerecht würden, so Innenminister Bruch. "Wir haben mit der Realisierung dieses Projekts einen Quantensprung geschafft und damit bundesweit ein Zeichen gesetzt, dass es möglich ist, höchstmögliche Effizienz, höchstmögliche Datensicherheit und höchstmögliche Funktionalität zu verbinden", so Bruch weiter. Dazu biete das Netz Besonderheiten wie z.B. die komplette Verschlüsselung aller Leitungen im Verwaltungsnetz, die Priorisierung für wichtige Datenströme von Polizei und Justiz in akuten Situationen oder auch die Übertragung von Sprache. "Dieser Erfolg ist umso bemerkenswerter, da er auch noch mit einer Kostenreduktion von nahezu 30 Prozent gegenüber dem bisherigen Netz einhergeht. Dieses Mehr an Funktionalität und Leistungsfähigkeit zu deutlich reduzierten Kosten schafft die Basis für ein erfolgreiches eGovernment in Rheinland-Pfalz", so Bruch.

Verantwortlich für das neue Landesnetz mit seinen Teilnetzen war eine Arbeitsgemeinschaft bestehend aus dem LDI, dem ZDV der Universität Mainz und den Firmen T-Systems International GmbH, Arcor AG & Co. KG, Controlware GmbH und mainzkom Telekommunikation GmbH, unter Federführung des Ministeriums des Innern und für Sport und des Ministeriums für Wissenschaft, Weiterbildung, Forschung und Kultur. Die wesentlichsten Neuerungen sind die moderne Übertragungstechnik, die Priorisierungsmöglichkeiten, die Flexibilität bei der Kopplung unterschiedlichster moderner und innovativer Technologieplattformen, der Bandbreitenzuwachs und die Verschlüsselung. (KC)