Neues RosettaNet Basics-Programm ermöglicht erschwingliche Einführung von Standards für E-Business und Erweiterung des Handelsnetzes für Technologie.

RosettaNet, ein Konsortium der High-Tech-Branche für E-Business-Standards, gab heute die Einführung des "RosettaNet Basics"-Kernprogramms in Europa bekannt. Ziel der Initiative ist die erschwingliche Einführung von E-Business-Standards für kleine und mittelständische Unternehmen (small-to-medium-sized enterprises - SMEs), die somit Lieferkettenvorteile gewinnen, wie sie bislang nur Großunternehmen zugänglich waren.

RosettaNet, gegründet und finanziert von führenden IT-, Elektronik- (electronic components - EC) und Halbleiterherstellern (semiconductor manufacturing - SM), ist ein gemeinnütziges Konsortium zur Entwicklung und Implementierung branchenweiter offener E-Business-Standards mit dem Ziel einer gemeinsamen Lieferkettensprache.Hinter RosettaNet stehen viele der weltweit führenden IT- und Elektronikunternehmen, darunter Cisco, Ericsson, HP, IBM, Intel, Nokia, Philips, Sony und STMicroelectronics. Das Konsortium vertritt aber auch die E-Business-Interessen kleiner und mittelständischer Unternehmen, damit auch sie auf dieses effiziente, Internet-basierte Netzwerk von Handelspartnern bauen können. Die Beteiligung am elektronischen Austausch von Daten überfordert Unternehmen am Ende der Lieferkette oft in Bezug auf Kosten und Fachwissen. Mit RosettaNet Basics können SMEs nun schnell und einfach am E-Business im Netz der Handelspartner teilnehmen.

Thierry Ceillier, Vice President für Europa bei RosettaNet, erklärt: "Bislang war die Implementierung der meisten E-Business-Initiativen für kleine und mittelständische Unternehmen undenkbar, weil diese unternehmenskritischen Aktivitäten einen enormen Ressourcenaufwand erfordern. Der Daseinszweck von RosettaNet ist die Entwicklung von Standards, die nicht-proprietär, erschwinglich und leicht zu implementieren sind. Das Konsortium ist daher der Entwicklung von Programmen verpflichtet, die eine Einführung dieser Standards erleichtern. Das Ergebnis: ein robustes Netzwerk von Handelspartnern, das in der gesamten Lieferkette echten Wert schafft."

Ziel von RosettaNet Basics ist die Ausweitung der RosettaNet-Standards auf den SME-Markt, der gerade in Europa mit einem hohen Anteil von SMEs in der Branche von großer Bedeutung ist. Das Rosetta Basics Milestone-Programm unter Leitung von Intel vereint SMEs, RosettaNet Solution Providers und deren Trading Partners. Bis zum vierten Quartal 2001 ist die Anwerbung von 50 bis 100 mittelständischen Unternehmen geplant. Das Programm definiert einen Kernsatz von Nutzungsempfehlungen und vereinfacht die Implementierung von E-Business-Standards für SMEs (sowohl in Bezug auf die Kosten als auch auf den Aufwand). So bietet RosettaNet Basics beispielsweise eine Automatisierung des Ein- und Ausgangs des ERP-Systems (Enterprise Resource Planning) eines kleinen Unternehmens. Neben Intel beteiligen sich auch Hewlett-Packard, Infoteria Corporation, Iona Technologies, Insight, NEC, Peregrine Systems, SeeBeyond, TIBCO Software und webMethods an diesem Programm.

Ceillier ergänzte: "Mit RosettaNet Basics werden kleinere Organisationen zum Teil des 1 Billion US-Dollar schweren High-Tech-Handelsnetzes, zu dem sich das RosettaNet Partner Network inzwischen entwickelt hat. Dies ist ein grundlegender Bestandteil unseres Ziels, Kommunikationswege zwischen allen Unternehmen am heutigen Technologiemarkt zu öffnen, unabhängig von ihrer Größe. Wir haben den E-Business Open Standard für ein High-Tech-Handelsnetz mit mehr als 400 Partnerorganisationen geschaffen - und nun möchten wir dieses Netz auf eine breiter Gemeinschaft erweitern."

Andrew Oldham, E-Commerce Standards Manager bei Intel EMEA, sagte dazu: "RosettaNet Basics ist eine Initiative zur Implementierung des RosettaNet Standards in weitaus mehr Organisationen bei deutlich geringeren Implementierungskosten und wesentlich weniger Aufwand - das bedeutet eine bessere und schnellere Rentabilität der Investition. RosettaNet Basics öffnet einer größeren Zahl unserer Kunden das E-Business der "nächsten Generation", was wiederum zu einem "Netzwerkeffekt" führt, durch den unsere Kunden mit anderen Zulieferern und mit ihren eigenen Kunden Geschäfte tätigen und so den Nutzen ihrer Investition in RosettaNet optimieren."

In einer Reihe von europäischen Kundenforen im Laufe der nächsten Wochen wird RosettaNet gemeinsam mit Intel, Iona Technologies, Peregrine Systems, SeeBeyond und TIBCO Software den Bekanntheitsgrad des Basics-Programms steigern und in ganz Europa neue Partner werben. (JR)


PROFIL:

RosettaNet ist ein unabhängiges gemeinnütziges Konsortium zur kollaborativen Entwicklung und schnellen Anwendung offener Internet-basierter Geschäftsstandards zur Vereinheitlichung von Verfahren im globalen High Tech-Handelsnetz. Mehr als 400 Unternehmen mit einem kombinierten Jahresumsatz von mehr als 1 Billion US-Dollar an IT, Elektronikbauteilen und Halbleiterproduktion sind derzeit an der Entwicklung, Strategie und Implementierung von RosettaNet beteiligt.


Weitere Informationen finden Sie unter www.rosettanet.org