Der Sportschuh-Filialist Runners Point will dieses Jahr 40 neue Standorte eröffnen. Der ehemaligen Karstadt-Quelle-Tochter geht es gut, das Unternehmen ist 2009 sogar zweistellig gewachsen.

Der Umsatz von Runners Point stieg 2009 um 15 Prozent auf 128,2 Millionen Euro, das Filialnetz wurde von 133 auf 149 Läden ausgebaut, berichtet das "Handelsblatt". Flächenbereinigt wuchs der Umsatz immerhin um drei Prozentpunkte.

Das ehemalige Tochterunternehmen des Handelskonzerns Karstadt-Quelle (später Arcandor) peilt im laufenden Geschäftsjahr 2010 laut dem Medienbericht einen Ausbau des Filialnetzes auf mindestens 190 Standorte an. Davon sollen etwa 170 als eigene Filialen und rund 20 Geschäfte als Franchiseunternehmen betrieben werden.

Runners Point wurde 1984 gegründet und betreibt Filialen in Deutschland und Österreich. 2005 übernahmen die Unternehmer Otto Hurler und Harald Wittig jeweils 12,5 Prozent der Anteile an dem Filialisten, die restlichen 75 Prozent gingen an die Beteiligungsgesellschaft Hannover-Finanz.

Insgesamt stimmen dieses Jahr Großereignisse wie die olympischen Winterspiele sowie die Fußball-WM die deutschen Sportartikelhändler optimistisch.