Die SAP AG hat einen neuen Geschäftsbereich für Collaborative Applications geschaffen. Hierzu werden die Teams von SAP Portals und SAP Markets zusammengelegt. Geleitet wird der neue Geschäftsbereich von Shai Agassi, der gleichzeitig in den Vorstand von SAP berufen wurde.

Die SAP AG hat angekündigt, die Bereitstellung offener, integrierter Softwarelösungen speziell auf dem Gebiet so genannter Collaborative Applications weiter zu forcieren. Diese Art von Geschäftsanwendungen basiert auf offenen Technologien und unterstützt integrierte Geschäftsprozesse sowohl innerhalb eines Unternehmens als auch über Firmengrenzen hinweg. Unternehmen haben so die Chance, ihre bestehende Informationstechnologie, besonders heterogene Systemlandschaften, bestmöglich zu nutzen. Dazu hat SAP einen neuen Geschäftsbereich geschaffen, der sich speziell auf die Entwicklung dieser integrierten Softwarelösungen der nächsten Generation konzentrieren soll.

Der neue Geschäftsbereich umfasst die Mitarbeiter aus den Bereichen Entwicklung, Marktstrategie, Beratung und Business Development der bisherigen Tochterfirmen SAP Markets und SAP Portals. Weiterhin sollen in den Geschäftsbereich auch strategische Vertriebsinitiaven und das Solution Center eingebunden werden. Geleitet wird er von Shai Agassi, der gleichzeitig in den Vorstand von SAP berufen wurde. Damit will die SAP die strategische Bedeutung dieser neuen Softwarelösungen für die Zukunft des Unternehmens unterstreichen.

"Die Zusammenlegung der Teams von SAP Portals und SAP Markets spiegelt die aktuelle Marktentwicklung wider. Damit vereinen wir unser Know-how und können unsere Vision von zukünftigen Unternehmensanwendungen konsequent umsetzen", kommentiert Shai Agassi. SAP habe die beste Ausgangsposition, um die nächste Generation einer Integrationsplattform zu schaffen und neue kollaborative Anwendungslösungen auf dieser Basis zu liefern.

Der neue Geschäftsbereich hat die Aufgabe, eine offene Integrationsplattform für Anwender, Informationen und Geschäftsprozesse bereitzustellen. Diese Plattform soll Technologien für Portale, Informations- und Wissensmanagement (Business Intelligence/Knowledge Management) sowie für den Datenaustausch und die Kommunikation kombinieren. Aufbauend auf dieser Integrationsplattform will SAP mit dem neuen Geschäftsbereich außerdem Softwarelösungen entwickeln, die die Zusammenarbeit von Teams, die Verknüpfung von Geschäftsprozessen und deren Analyse ermöglichen - sowohl innerhalb eines Unternehmens als auch über Unternehmensgrenzen hinweg. (ST)


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