Das feindliche Übernahmeangebot von Oracle an die Aktionäre von PeopleSoft ruft jetzt den Anbieter von Business-Anwendungen auf den Plan. SAP will mit einer eigenen Marketing-Offensive die verunsicherten Kunden von PeopleSoft abwerben.

Das feindliche Übernahmeangebot von Oracle an die Aktionäre von PeopleSoft ruft jetzt den Anbieter von Business-Anwendungen auf den Plan. SAP will mit einer eigenen Marketing-Offensive die verunsicherten Kunden von PeopleSoft abwerben.

SAP sieht das Übernahmeangebot als große Chance. Das deutsche Softwareunternehmen geht derzeit konzentriert die Kunden von PeopleSoft an. SAP verspricht diesen nach Berichten aus US-Medien für den Umstieg auf seine Produkte günstigere Angebote sowie großzügige Unterstützung. Selbst eine Anzeigenkampagne bereiten die Walldorfer bereits vor.

Das feindliche Übernahmeangebot ging von Oracle-CEO Larry Ellison aus und wurde mit 5,1 Mrd. Dollar beziffert. Das Angebot kam nur wenige Tage nachdem PeopleSoft seine Plan bekannt gegeben hat, mit J.D. Edwards zu fusionieren. Bei den Vorständen von PeopleSoft rief das Angebot jedenfalls Ablehnung hervor. So hatte PeopleSoft-Präsident Craig Conway den Vorstoß von Oracle in einer Aussendung als "grauenhaftes Benehmen von einem Unternehmen mit einer langen Geschichte mit grauenhaftem Benehmen" bezeichnet. (KC)


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