Angesichts der Reichweite von etailment bekommen wir regelmäßig und oft Anfragen, ob wir nicht einen fertigen Text publizieren wollen, der dann mit einem Moneykeyword oder einer anderen kruden Verlinkung versehen ist, und nur mit sehr viel Interpretationsspielraum etwas mit unseren Themen zu tun hat. Wir lehnen solche Anfragen grundsätzlich ab. Wir lassen uns auch grundsätzlich nicht für Verlinkungen in Texten bezahlen.

Natürlich ist es aber durchaus sinnvoll auch als Händler beispielsweise Links in der Presse und in Blogs auf natürliche Art zu generieren.  Solche externen Links auf anderen Seiten (Backlinks) dienen schließlich der Google-Liebe für die eigene Website. Dabei sollte aber ein natürlich wirkendes Backlink-Profil angestrebt werden, um nicht Gefahr zu laufen, von Google abgestraft zu werden. Wolfgang Schilling, Managing Director von ad agents, hat deshalb in einem Gastbeitrag für etailment Tipps zusammengestellt, worauf man beim Linkbuilding achten sollte, damit es nicht an den Haaren herbeigezogen wirkt.

1. Linktext:

Moneykeywords – nein danke! Natürliche Verlinkungen mit einem Moneykeyword (beispielsweise: Kindermode, Pumps bestellen) sind eher ungewöhnlich. Vielmehr sollte die Brand (sprich Eigenmarke oder direkte URL) und auch sonstige Keywords verlinkt werden (wie z.B. hier, Link, Website).

2. Kontinuierlicher Linkaufbau:
Vor allem bei neuen Webseiten darf der Linkaufbau nicht zu aggressiv angegangen werden. Die Anzahl an Links sollte kontinuierlich gesteigert werden und zu Beginn jedes Linkaufbaus aus nur wenigen Links bestehen.

3. Content:
Google wertet heut zu Tage nicht mehr nur den eigentlichen Linktext, sondern vielmehr auch den gesamten Content, innerhalb dessen der Linktext platziert wird. Aus diesem Grund sollte der gesamte Artikel sowie die Linkquelle absolut themenrelevant sein.

4. Diversifikation der Linkquellen:
Um ein natürliches Backlinkprofil zu generieren wäre es sinnvoll, dass die Linkquellen unterschiedlicher Natur sind (wie z.B. Blogs, Foren, Pressemitteilungen).

5. Home/Deeplink:
Auch der Anteil von Startseite vs. Unterseite sollte einen natürlichen Charakter aufweisen. Zu viel Startseitenlinks können genauso unnatürlich wirken, wie zu viele Unterseitenlinks. Auch die Verlinkung von bestimmten Produkten kann durchaus positiv bewertet werden (beispielsweise in Foren oder Blogs).

6. Follow/Nofollow Links:
Zu einem natürlichen Linkaufbau gehören auch „Nofollow“ Links. Diese sind gekennzeichnet durch eine nicht Vererbung des Sichtbarkeitsindex oder weiterer relevanter Werte der Webseite.

7. Überprüfung potentieller Linkquellen:
Qualitativ hochwertige Backlinks werden immer wichtiger. Aus diesem Grund sollte eine potentielle Linkquelle immer auf die Entwicklung des Sichtbarkeitsindex, deren rankende Keywords und deren Domain- und IP-Pop überprüft werden.

8. Backlinkqualität:
Die Mischung macht´s! Auch Backlinks von Webseiten mit geringer Sichtbarkeit sollten genutzt werden, denn nur dies ist auch natürlich.

9. Wettbewerbsvergleich:
Da sich Google immer die Verteilung (wie z.B. Startseite, Brand, Money) der gesamten Branche bzw. der direkten Wettbewerber anschaut ist eine Wettbewerbsanalyse (wie z.B. linkresearchtools) durchaus sinnvoll. Anhand dessen Auswertungen können erste Anzeichen erkannt werden, wie ein natürliches Backlinkprofil in der jeweiligen Branche auszusehen hat. In einem weiteren Schritt kann die Linkbuildingstrategie festgelegt werden.

10. Positionierung des Links:
Links innerhalb eines Artikels, die in einem Fließtext integriert werden, sind weit aus empfehlenswerter, als diejenigen die im Footer Bereich oder in der Sidebar zu finden sind.

Fazit: Um ein natürliches Backlinkprofil abbilden zu können, sollten viele Kriterien beachtet werden. Gleichzeitig ist Linkbuilding immer ein Prozess der sich weiterentwickelt. Es ist somit unabdingbar, die bisherige Linkbuildingstrategie immer zu hinterfragen und zu aktualisieren. Kreativität, Spaß am Backlinkaufbau und die Bewahrung eines kühlen Kopfes sind ebenfalls hilfreich um Projekte erfolgreich zu leiten.