US-amerikanische Handybesitzer nutzen ihre Mobilfunkgeräte weitaus öfter zum Versenden von Textnachrichten als zum normalen Telefonieren. Dies geht aus einer aktuellen Untersuchung des US-Marktforschungsinstituts Nielsen Mobile hervor.

US-amerikanische Handybesitzer nutzen ihre Mobilfunkgeräte weitaus öfter zum Versenden von Textnachrichten als zum normalen Telefonieren. Dies geht aus einer aktuellen Untersuchung des US-Marktforschungsinstituts Nielsen Mobile hervor. Demnach haben die Mobilfunknutzer in den USA im zweiten Quartal 2008 im Durchschnitt 357 SMS-Nachrichten pro Monat verschickt oder empfangen. Der vergleichbare Anteil geführter Handy-Telefonate fiel im selben Zeitraum mit 204 Gesprächen pro Monat deutlich geringer aus. Hintergrund dieses Umstandes ist laut den Marktforschern die rasant zunehmende Beliebtheit der Textnachrichten innerhalb der mobilen Nutzer-Community. Diese hätten im Vergleich zu entsprechenden Zahlen aus dem Jahr 2006 einen gewaltigen Zuwachs von rund 450 Prozent verbucht. Die Zahl der monatlich geführten Telefongespräche auf Mobilfunkgeräten sei hingegen in der Zwischenzeit nahezu unverändert geblieben.