Trübe Aussichten für Hersteller und Netzbetreiber: Sie müssen jetzt mit neuen Netzen und Serviceleistungen aufwarten, um die Verbraucher zum Kauf eines Handys zu animieren.

71% aller Europäer besitzen mittlerweile ein Handy und in 20% aller Haushalte sind 3 und mehr Handys vorhanden. In der Verbraucherelektronik zählen Mobiltelefone hinter Fernsehern, Videokameras und Hifi-Geräten zur stärksten Kategorie. So das Ergebnis der aktuellen Forrester Consumer-Technographics-Studie "Europe Benchmark" vom 4. Quartal 2001. Trotz des zweistelligen Wachstums in der Vergangenheit hat es zwischen Mai und Oktober 2001 keine nennenswerten Veränderungen mehr beim Handybesitz oder bei der Wahl der Verträge - Festvertrag oder Prepaid - gegeben. Während Grossbritannien, Irland und Spanien ein leichtes Plus an Handybesitzern von jeweils über 2% verzeichnen, müssen Länder wie Norwegen, Deutschland und die Niederlande laut Studie Rückgänge zwischen 3,7% und 4,6% hinnehmen.

Und auch der Motivation zum Neukauf sind nach Meinung von Forrester Grenzen gesetzt: Jeweils 80% der Handybesitzer sowie der Nicht-Handy-Besitzer beabsichtigen nicht, ein neues beziehungsweise überhaupt ein Mobiltelefon anzuschaffen. "Abgesehen vom Wunsch, das neueste Design und Modell zu kaufen, sind die Funktionalitäten eines Handys als Argument für einen Neukauf ausgereizt bis die neuen Netze eine vollkommen neue Generation von Anwendungsmöglichkeiten erlauben", resümiert Paul Jackson, Analyst bei Forrester Research.

Trübe Aussichten also für Hersteller und Netzbetreiber, die jetzt mit neuen Netzen und Serviceleistungen aufwarten müssen, um die Verbraucher zum Kauf eines Handys zu animieren. (ST)


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