Sekt verkaufte sich 2009 in Deutschland ein bisschen besser. Die Händler profitierten aber hauptsächlich vom Auslandsgeschäft.

Im vergangenen Jahr haben deutsche Unternehmen 343,1 Millionen Liter Schaumwein verkauft. Das waren 0,9 Prozent mehr als im Vorjahr, teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) am heutigen Montag mit.

Der Absatz berücksichtige sowohl die im Inland produzierten Schaumweine als auch die importierten ausländischen Produkte (zum Beispiel Champagner). Obst- und Fruchtschaumweine hatten 2009 demnach einen Anteil von zwei Prozent am Gesamtabsatz.

Nachfageboom im Ausland

Rund 93 Prozent des gesamten Schaumweinabsatzes entfielen auf den Inlandsverbrauch. Die Menge sank um 0,3 Prozent auf 317,9 Millionen Liter. Exportiert wurden 24,3 Millionen Liter Schaumwein (plus 17,8 Prozent). 16,1 Millionen Liter (plus 21,2 Prozent) gingen in die EU-Länder und 8,2 Millionen Liter (plus 11,6 Prozent) in Drittländer.

Der Schaumweinabsatz wird in Deutschland durch die Schaumweinsteuerstatistik ermittelt. Sie erfasst alle zu versteuernden Schaumweinsorten, auch Obst- und Fruchtschaumweine mit einem Alkoholgehalt von weniger als sechs Volumenprozent.