Die Akzeptanz und Verbreitung von elektronischen Lernformen am Arbeitsplatz könnten wesentlich höher sein, wenn die Rahmenbedingungen in den Unternehmen besser ausgestaltet würden.

Die Akzeptanz und Verbreitung von elektronischen Lernformen (E-Learning) am Arbeitsplatz könnten wesentlich höher sein, wenn die Rahmenbedingungen in den Unternehmen besser ausgestaltet würden. Zu diesem Schluss kommt eine gemeinsame Studie des Business-Intelligence-Anbieters Cognos und der Ludwig-Maximilians-Universität München. Demnach wird die derzeitige Nutzung von E-Learning-Angeboten vor allem dadurch gehemmt, dass Unternehmen zu wenig begleitende Informationen, Unterstützung und EDV-Ausrüstung bereitstellen.

Computer Based Training (CBT) ist unter den Befragten die mit Abstand bekannteste und meistgenutzte Lernform. Mehr als die Hälfte der befragten Personen haben CBT bereits ausprobiert. 43% nutzen CBT mindestens einmal pro Jahr. Neben CBT gehören Web Based Training (WBT), Virtual Classroom (VC), und Business TV (BTV) zu den wichtigsten digitalen Lernformen.

Trotz der hohen EDV-Affinität der Befragten möchten mehr als drei Viertel der Befragten auch in Zukunft das klassische Präsenztraining nutzen. Die Präferenz für herkömmliche Präsenzschulungen geht laut Studie mit Informationsdefiziten über elektronische Lernformen einher. Die meisten Mitarbeiter fühlen sich vom Unternehmen nicht gut über E-Learning informiert. Zwei Drittel der Befragten geben an, keinen Ansprechpartner für Elektronisches Lernen im Unternehmen zu haben. Ebenfalls zwei Drittel halten den Arbeitsplatz für schlecht oder sehr schlecht geeignet, um ungestört zu lernen.

Die Autoren der Studie kommen zu dem Schluss, dass sich E-Learning und die klassische Präsenzschulung hervorragend ergänzen könnten. Für eine wachsende Akzeptanz von elektronischen Lernformen seien weitere Anstrengungen erforderlich, um E-Learning in der Unternehmenskultur und den Köpfen der Mitarbeiter eines Unternehmens zu verankern. Als Schlüssel für die Firmen nennt die Studie internes Marketing sowie verbesserte strukturelle und zeitliche Rahmenbedingungen, die ein effizientes und ungestörtes elektronisches Lernen ermöglichen.

Die Kurzfassung der Studie ist als kostenloser Download unter www.cognos.com/de/e-learning erhältlich. (ST)


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