Die insolvente Drogeriemarktkette Schlecker hat sich bislang mit rund 150 Lieferanten geeinigt, die den Konzern weiter beliefern wollen. Auslandstöchter sind "Teil der Insolvenzmasse".

Am Dienstag setzten der vorläufige Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz und das Management die Verhandlungen mit Gläubigern und Arbeitnehmern fort.

"Es gibt kontinuierliche Gespräche, nach der Einigung mit den wichtigsten Lieferanten wird diese auch mit kleineren gesucht", sagte ein Unternehmenssprecher der Nachrichtenagentur dpa. Das Unternehmen hatte bereits letzte Woche eine Einigung mit dem wichtigsten Gläubiger erreicht.

Zugleich erklärte der Sprecher, auch die Auslandsgesellschaften seien Teil der Schlecker-Insolvenzmasse, auch wenn sie keinen Insolvenzantrag eingereicht hätten.

Am Mittwoch wollen Firmenerbe Lars Schlecker und Geiwitz eine Betriebsrätekonferenz im thüringischen Oberhof besuchen. Thema dort sei unter anderem die Absicherung von Löhnen und Gehältern durch das Insolvenzausfallgeld bis Ende März.