Die Gläubiger der Drogeriemarktkette Schlecker fordern insgesamt mehr als eine Milliarde Euro vom insolventen Unternehmen. Wie viel sie tatsächlich bekommen, bleibt offen.

22.738 Schlecker-Gläubiger meldeten Schulden in Höhe von 1.074.791.544 Euro an. Das gab Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz am Donnerstag im Anschluss an einen Prüfungstermin am Landgericht Ulm bekannt.

Als größte Posten in dieser Summe werden Verbindlichkeiten aus Warenlieferungen und dem Personalbereich aufgeführt.

"Das sind die bislang angemeldeten Forderungen", sagte Geiwitz. Er erwarte aber noch viele weitere Forderungen, die von Arbeitnehmern noch nachgereicht würden.

Große Hoffnung machte der Insolvenzverwalter den Gläubigern weiterhin nicht. "Es bleibt dabei", sagte er über die Quote, die wahrscheinlich eher gering ausfallen könnte. Davon ausgenommen sind Forderungen mit Eigentumsvorbehalten, diese werden mit als erstes bedient.

dpa, DH