Die Drogeriemarktkette Schlecker hat laut Medienberichten mit starken Umsatzeinbrüchen zu kämpfen: Zwischen Januar und April sei ein zweistelliges Minus entstanden.

Das Nachrichtenmagazin „Focus" und die „Wirtschaftswoche" berichteten  unter Berufung auf neue Zahlen der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK), der Umsatz der Schlecker-Filialen sei zwischen Januar und April 2010 um rund 16 Prozent gesunken. Das entspreche knapp 200 Millionen Euro.

Nach Schätzungen des Marktforschers Trade Dimensions setzte Schlecker 2008 rund 5,1 Milliarden Euro in Deutschland um, 2009 waren es noch 4,7 Milliarden Euro gewesen, wie die „Wirtschaftswoche" schreibt.

Erst vor wenigen Tagen haben sich Schlecker und die Gewerkschaft Verdi nach monatelangen Verhandlungen auf neue Tarifverträge geeinigt.