Schlecker bekommt den harten Wettbewerb auf dem Drogeriemarkt zu spüren. Das schwäbische Unternehmen hat in diesem Jahr einen leichten Umsatzrückgang zu verzeichnen.

Die Drogeriemarktkette Schlecker hat im Geschäftsjahr 2009 einen leichten Umsatzrückgang verbucht. Das Unternehmen mit Sitz in Ehingen (Alb-Donau-Kreis) erwirtschaftete Erlöse in Höhe von 7,2 Milliarden Euro. Das geht aus der aktuellen
Hauszeitschrift hervor. Im Jahr 2008 lag der Umsatz noch bei 7,42 Milliarden Euro.

Im Jahr 2009 arbeiteten nur noch rund 52.100 Menschen für Schlecker. Im Jahr zuvor beschäftigte der Drogeriekonzern laut Hauszeitschrift noch 55.700 Mitarbeiter.

Verdi kritisiert XL-Märkte

Schlecker gehört nach eigenen Angaben zu den 25 größten Handelsunternehmen in Europa. Allein in Deutschland besitzt der Konzern mehr als 10.000 Filialen. Um sich gegen die Konkurrenten Rossmann und dm Drogeriemarkt zu behaupten, gründete Schlecker die eigenständige Schlecker XL GmbH und baute ein Netz an Großfilialen auf.

Dafür hagelte es Kritik von der Gewerkschaft. In den Augen von Verdi will
Schlecker damit Jobs abbauen und Löhne drücken. Schlecker streitet dies jedoch ab.

Bereits im Oktober 2009 hatte Verdi berichtet, dass der Drogeriehändler im vergangenen Geschäftsjahr in Deutschland rund 52 Millionen Euro Verlust gemacht habe.