Nachdem kein "Engel" und kein "Höllenhund" zur Rettung bereitstand, startet die insolvente Drogeriekette an diesem Freitag ihren endgültigen Ausverkauf.

Weder Karstadt-Retter Nicolas Berggruen noch die Investorengruppe Cerberus griffen zu - nun steht Schlecker vor dem Aus. In jedem noch geöffneten Laden startet nun am Freitag der letzte Ausverkauf, es werde Rabatte zwischen 30 und 50 Prozent auf das gesamte Sortiment geben, sagte ein Sprecher der Insolvenzverwaltung am Montag der Nachrichtenagentur dpa.

Die Filialen sollen entsprechende Werbehinweise etwa für ihre Schaufenster rechtzeitig vor Freitag erhalten. Die anfänglichen Preisnachlässe werden dann dem Plan zufolge schrittweise gesteigert. Der genaue Zeitraum dafür stehe aber noch nicht fest.

Das endgültige Schließen der Läden richte sich nach dem jeweiligen Erfolg des Abverkaufs, es solle aber auch ein endgültiges Datum für das Aus aller am Ende noch geöffneten Geschäfte geben. Am Wochenende war dabei von Ende Juni die Rede gewesen. Wie weit die Rabatte auf die letzten Waren am Ende reichen könnten, sagte der Sprecher nicht.