Die Kunden von Deutscher Bank, Edeka und Schlecker haben künftig etwas gemeinsam: Das Bonusprogramm DeutschlandCard wird Partner des angeschlagenen Drogeriediscounters.

Die Drogeriekette Schlecker wird Partner des Bonusprogramms DeutschlandCard. Das gaben die Unternehmen heute in einer gemeinsamen Pressemitteilung bekannt.

„Wir freuen uns, Schlecker und Ihr Platz als neue Partner gewonnen zu haben. Durch das dichte Filialnetz ist Schlecker mit Ihr Platz die ideale Ergänzung unseres Multipartner-Bonusprogramms", sagt Markus Lessing, Vorsitzender der Geschäftsführung der DeutschlandCard GmbH. „Für unsere Teilnehmer erweitern wir mit dem Drogerie-Spezialisten unser Angebot um einen weiteren wichtigen Einkaufsbereich des täglichen Lebens."

Acht Millionen DeutschlandCards im Umlauf

Ab dem 1. September 2011 werden die Teilnehmer des Bonusprogramms auch in den rund 8.000 Schleckermärkten Punkte sammeln können. Rund acht Millionen Karten hat das zur Bertelsmann-Gruppe zählende Treueprogramm nach eigenen Angaben bislang in den Umlauf gebracht.

„Wir freuen uns, die DeutschlandCard mit unserem Einstieg noch attraktiver machen zu können", sagt Thorben Rusch, COO von Schlecker. „Auch sehen wir für Schlecker bedeutende Vorteile durch diese Partnerschaft. Die große Stärke von Schlecker ist die Nähe zum Verbraucher. Mit dem Bonusprogramm der DeutschlandCard bieten wir unseren Kunden in diesem Sinne einen zusätzlichen Mehrwert. Für uns erschließen sich darüber hinaus neue Möglichkeiten zur Kundenbindung und Ansprache bestehender wie auch neuer Zielgruppen."

Bei branchenübergreifenden Bonusprogrammen wachen die beteiligten Unternehmen überlicherweise mit Argusaugen darüber, wer in den Teilnehmerkreis aufgenommen wird, um keinen negativen Imagetransfair zu erleiden. Man darf daher bezweifeln, dass den übrigen Partnern der DeutschlandCard der Beitritt von Schlecker allzu willkommen ist. Zu den Partnerunternehmen des Treueprogramms zählen unter anderen Edeka, die Deutsche Bank AG, die gesund leben-Apotheken, die porta-Einrichtungshäuser und RWE.