Im Zeitalter von Omnichannel und zig verschiedenen mobilen Geräten, mit denen Kunden die Werbebotschaften von Unternehmen wahrnehmen, fühlen wohl die meisten Marketingmitarbeiter, dass das klassische Denken in Kampagnen ein bisschen drückt wie ein zu enger Schuh. Es gibt durchaus handfeste Gründe dafür, warum immer noch in Kanälen gedacht und dafür Kampagnen entwickelt werden. Und die haben auch mit dem nach wie vor häufig anzutreffenden Denken und Handeln in Silos zu tun. IBM will mit einem neuen Tool dabei helfen, das Marketing aus den Silos zu befreien und die Zusammenarbeit zu stärken.

Was war das Leben im Marketing einstmals schön und beschaulich. Da wurde in Anzeigen für Print und Outdoor gedacht, Direktmarketing per Brief betrieben und über Verkaufsunterstützung am POS gegrübelt. Dann passierte dieses Internet - und im Grund hat sich in Unternehmen an der Trennung der Gattungen oftmals nicht viel geändert. Beharrlichkeit und Besitzstandswahrungen in größeren Unternehmen tragen zum Silogedanken bei. Und dann gibt es noch eine Reihe von verschiedenen technischen Systemen, die von den jeweiligen Experten bedient werden müssen und ganz praktisch die Frage aufwerfen, wie die Zusammenarbeit verbessert werden kann. Slack, Trello, Wikis - da wird viel experimentiert. Aber auch hier zwackt es oft gewaltig. Auf der anderen Seite ist jeder Marketer auch Konsument und Nutzer der modernen Technologien und weiß, dass es heute viele Wege zum Verkauf gibt. Die berühmte Customer Journey. Und hier setzt IBM mit einem neuen Werkzeug an, seinem Journey Designer.

Durch die Akquisition des Unternehmens Silverpop hat die Marekting-Cloud von IBM noch einmal richtig Fahrt aufgenommen. Und mit dem Journey Designer geht das Unternehmen auch im eigenen Marketing neue Wege. Denn das Werkzeug kann in einer Grundversion kostenlos genutzt und ausprobiert werden. Das Ziel: Silos überwinden und Unternehmen die Möglichkeit zu schaffen, gemeinsam daran zu arbeiten, dass der Kunde eine möglichst positive Erfahrung mit Marken und Produktwelten sammeln kann.

Die vorher in ihren Silos (teilweise gefangenen) steckenden Experten können mit der technischen Plattform nahezu in Echtzeit gemeinsam an der Entwicklung der Customer Journey arbeiten. Technisch hat sich IBM nicht lumpen lassen und eine Oberfläche gebaut, die auch von technisch weniger erfahrenen Experten bedient werden kann. Alles funktioniert per Drag & Drop. Im Kern bietet die Customer Journey diese Funktionen:

  • Visuelles Storyboard: Statt in Kampagnen zu denken, steht im Zentrum das Storyboard, um Ziele und Wege des Kunden zu definieren (Käufe, Downloads, Registrierung zu einer Veranstaltung usw.).
  • Vereinfachung der Zusammenarbeit: Die Nutzer können Elemente bearbeiten, kommentieren, Dateien anhängen.
  • Experimentieren und Abgleichen mit realen Zahlen: Die gemeinsam erarbeiteten Wege des Kunden können als Vorlagen kopiert und auf andere Zielgruppen und Segmente angepasst werden. Über den Abgleich mit KPIs werden die Maßnahmen dann schrittweise angepasst, um den optimalen Erfolg zu erzielen.

Wer im Marketing arbeitet, das Gefühl hat, in seinem Silo festzustecken oder einfach mal etwas Neues ausprobieren möchte, sollte sich den Journey Designer einfach mal ansehen.

Zum kostenlosen Test des mächtigen Werkzeugs können sich Interessierte hier anmelden.