In Amerika versuchen die Konsumenten, mit Gutschein-Coupons über die Runden zu kommen. Bis zu 1.000 Dollar soll der Kunde so im Jahr sparen können.

Angesichts der Wirtschaftskrise haben Gutscheine und Rabatthefte in den USA Hochkonjunktur. Laut einer Studie des us-amerikanischen Marketingverbands PMA nutzen neun von zehn Konsumenten Gutscheine aus Zeitschriften oder suchen gezielt nach Vergünstigungen im Internet.

Rund zwei Milliarden Dollar sollen die US-Haushalte jährlich durch Coupons oder Gutscheinhefte sparen, die in Zeitungen, Zeitschriften, als Postwurfsendung oder im Internet zu finden sind. Laut einer Studie der Gesellschaft Pitney Bowes werten mehr als 60 Prozent der US-Bürger ihre Post akribisch nach solchen Angeboten aus. Wer zwanzig Minuten pro Woche für die Suche nach Gutscheinmarken und Rabattcodes aufwendet, kann nach Angaben der PMA im Jahr bis zu 1.000 Dollar sparen.

Vorbild für Deutschland?

Ein Trend, der auch in Deutschland beliebter werden könnte: "Ob als Gutscheinheft für Bratpfannen in Supermärkten oder als Code für Vergünstigungen im Internet - beim Online-Shopping lassen sich durch Gutscheincodes bis zu 40 Prozent einsparen", ist Axel Hesse überzeugt, der auf der Internetseite www.gutscheinpony.de Vergünstigungen von gut 300 Versandhäusern kostenlos anbietet.

Bei vielen Anbietern könne der Konsument sogar aus verschiedenen Rabattmodellen auswählen, etwa ob die Versandkosten wegfallen oder es einen Preisnachlass auf das Produkt geben soll. "So kann individuell die optimale Sparmöglichkeit gefunden werden", wirbt Hesse für die Gutscheine.