Der Handelskonzern Metro hat im zweiten Quartal das zurückhaltende Konsumverhalten der Verbraucher gespürt. Das Geschäft wurde aber auch durch Währungs- und Preiseffekte beeinträchtigt

Konzernweit fielen die Erlöse um 3,8 Prozent auf 15,34 Milliarden Euro, wie Metro am Montag in Düsseldorf mitteilte. Dabei belasteten vor allem die schwache Konjunktur in Westeuropa sowie der Währungsverfall in wichtigen osteuropäischen Märkten.

Unter dem Strich wies das Unternehmen für das zweite Quartal ein positives Nettoergebnis nach Anteilen Dritter von 48 Millionen Euro aus. Im Vorjahreszeitraum hatte Metro einen Verlust von 453 Millionen Euro verbucht.

Keine Trendwende in Sicht

Für 2009 gab der Konzern keinen konkreten Ausblick. Mit einer Trendveränderung bei Umsatz und Ergebnis sei im zweiten Halbjahr aber nicht zu rechnen.

Das um Kosten für den Konzernumbau bereinigte operative Ergebnis (EBIT) sank von 327 auf 307 Millionen Euro. Das EBIT ohne Sonderfaktoren belief sich auf 239 Millionen Euro und lag damit über dem Vorjahreswert von 90 Millionen Euro im Vorjahr.

Metro hatte im Vorjahr wegen Abschreibungen auf die inzwischen abgestoßene Modekette Adler sowie Restrukturierungskosten für Real deutlich höhere Sonderbelastungen gehabt.