Für viele Männer ist der Kauf von Hemden, Socken und Schlafanzügen eine lästige Pflicht. Deshalb nehmen sie gerne ihre Partnerin mit, zeigt eine Studie.

Offenbar sind die Zeiten vorbei, in denen Frauen für den Einkauf von Hemden, Socken und Schlafanzügen ihrer Männer zuständig waren. Fast jeder zweite Mann  kauft seine Kleidung selbst ein, hat das Aachener Marktforschungsunternehmen Dialego in einer repräsentativen Umfrage herausgefunden.

Drei von zehn Männern empfinden demnach das Einkaufen von Bekleidung, Schuhen und Accessoires allerdings als lästige Pflicht. Vielleicht schätzt daher knapp jeder zweite befragte Mann die Begleitung seiner Partnerin. Und auch nur für jede vierte Frau bedeutet Shoppen Spaß und Abwechslung. Die große Palette der angebotenen Produkte erschwert der Umfrage zufolge drei von zehn Verbrauchern die Suche nach dem richtigen Produkt.

Kleidung aus dem Internet

Zwei Drittel der Konsumenten, die online-affin sind, kaufen Kleider, Schuhe und Accessoires inzwischen genauso häufig im Internet ein wie in Warenhäusern und Fachgeschäften. Die verlängerten Öffnungszeiten des Einzelhandels nach 20 Uhr werden demnach von 13 Prozent der Befragten genutzt.

Dabei sind die Wünsche in den Zielgruppen sehr unterschiedlich. Während drei Viertel der Kunden bis 29 Jahren und sieben von zehn Frauen großen Wert auf das Styling der Einkaufsstätte legen, wünscht sich die Hälfte der Käufer, die älter als 50 Jahre sind, wie auch fast jeder zweite Mann, Beratung beim Kauf von Bekleidung, Schuhen oder Accessoires.