Karneval ist fast vorüber. Manch eine Party wirkt hier und da noch nach. Manch ein Kater, der digitale womöglich, bleibt  länger. Deshalb wollen wir am Fastnachtsdienstag mit ein paar aufbauenden Worten etwas gegen digitale Wehwehchen tun. Hier sind unsere Hausmittel.

Für weite Teile des Handels ist Fatalismus das Geschäftsprinzip. Und die Anziehungskraft von Amazon erscheint vielen nicht wie ein lohnendes Versprechen. Andererseits fliehen die Kunden regelrecht aus den Innenstädten. Und die letzte Bilanz. Tja. Alles Digitale wirkt außerdem nicht ganz zu Unrecht verlockend. Die eigene Digitalisierung hängt allerdings in irgendeinem Scrum-Prozess in der IT fest. Und jeder Tag im Laden oder im Unternehmen fühlt sich daher wie ein ganz schlechter Montag an. Also muss man sich wohl doch einer der Plattformen anschließen. Es gibt ja da reichlich Erfolgsmeldungen, wo es nach der Digitalisierung Bääm gemacht hat. Wollen Sie also Einzelkämpfer bleiben? Allerdings berichten viele von der Notwendigkeit des dauernden Wandels. Wer Schritt halten will, braucht also reichlich Tempo. Und mehr Fehlertoleranz. Fail fast. Fail often. Sie kennen das. Denn so richtig hat das ja beispielsweise mit Click & Collect noch nicht geklappt. Schon hört man die Legionen an Beratern heranrollen, die durch die Lande ziehen und das Evangelium nach Bezos und die Botschaft der Pure Player predigen. Die digitalen Gleise müssen sie aber dann selbst verlegen. Außerdem passt nicht jede Strategie zu jedem Unternehmen. Natürlich müssen Sie auch mit Widerstand rechnen. Mit kreativen Lösungen können sie aber andere antreiben und motivieren. So locker wie diese Pure Player in Berlin müssen Sie ja nicht rüberkommen. Aber auch andere vermeintliche Dinosaurier wachsen inzwischen ja digital und können sich feiern lassen.
Train Waving GIF from Train GIFs

Die wichtigste Frage, die Sie sich stellen müssen -  Wollen Sie am Ende so dastehen: Oder wollen Sie sich wie "Iron Man" fühlen?
PS: Morgen ist Valentinstag. Denken Sie daran: Lieben Sie ihre Kunden.