Eltern schätzen die für ihre Kinder bestehende Gefahr von sexuellen Übergriffen aus dem Internet falsch ein. Zu diesem Ergebnis kommt eine kürzlich veröffentlichte Untersuchung einer Forschergruppe der US-amerikanischen Universität New Hampshire in Durham. Demnach geben sich entgegen der weit verbreiteten Meinung nur etwa fünf Prozent der Pädophilen im Rahmen der geführten Online-Kommunikation als Teenager aus, um Kontakte zu Jugendlichen aufzubauen.

Eltern schätzen die für ihre Kinder bestehende Gefahr von sexuellen Übergriffen aus dem Internet falsch ein. Zu diesem Ergebnis kommt eine kürzlich veröffentlichte Untersuchung einer Forschergruppe der US-amerikanischen Universität New Hampshire in Durham. Demnach geben sich entgegen der weit verbreiteten Meinung nur etwa fünf Prozent der Pädophilen im Rahmen der geführten Online-Kommunikation als Teenager aus, um Kontakte zu Jugendlichen aufzubauen. Die große Mehrheit stellt sich hingegen als erwachsene Person vor und spricht zudem recht unverhohlen über sexuelle Themen.

Hauptursache für die zunehmende Gefahr in Bezug auf sexuelle Übergriffe aus dem Internet ist nach Meinung der Forscher vielmehr das mangelnde Gefahrenbewusstsein der Eltern und der daraus resultierende sorglose und risikofreudige Umgang ihrer Kinder mit neuen Online-Bekanntschaften. Diese seien sich der im Internet lauernden Gefahren nicht bewusst und gingen viel zu unkritisch mit in Foren, Communitys und Chat-Rooms gemachten Bekanntschaften um. Die betroffenen Teenager, die Mehrzahl davon Mädchen, würden häufig einfach glauben, dass sich ihre neu gewonnenen Online-Freunde in sie verliebt hätten oder es sich um einen ganz normalen Flirt handle, stellen die Forscher fest.