Auf der bevorstehenden CeBIT präsentiert das Fraunhofer-Institut für Sichere Telekooperation einen Web-basierten Kurs "Sicherheit im E-Commerce und im E-Government". Im Online-Training sollen die Kursteilnehmer lernen, ihre Internetanwendungen so weit wie möglich selbst abzusichern.

Einen Web-basierten Kurs "Sicherheit im E-Commerce und im E-Government" präsentiert das Fraunhofer-Institut für Sichere Telekooperation (SIT) auf der CeBIT-Messe in Hannover vom 13. bis 20. März 2002. Damit sollen Mitarbeiter von Wirtschaftsunternehmen und Verwaltungen sensibilisiert werden für Gefahren wie Virusverbreitung, Ausspähung von Daten und Online-Betrug in offenen Netzen.

Im Online-Training sollen die Kursteilnehmer lernen, ihre Internetanwendungen so weit wie möglich selbst abzusichern. Als Beispiele nennt Projektleiterin Dr. Angelika Lukat die Grundsicherung am Arbeitsplatzrechner, durch Verschlüsselung gesicherte Übertragung und Speicherung von Daten, den Einsatz digitaler Signaturen und die Nutzung von Trusteinrichtungen. "Geschulte Mitarbeiter können Risiken erkennen, vorbeugen und Fehler vermeiden", betont die Wissenschaftlerin.

Auf der Messe wird ein Prototyp des WBT für IT-Anwender gezeigt. An der Prototyp-Entwicklung wirkte mit Internetanimationen und Illustrationen die Kölner Firma brainbits mit.

Weitere Internetkurse für Systemadministratoren und Geschäftsführungen sind geplant. Diese Sicherheitslehrgänge sollen später über Internetportale des Instituts, der Fraunhofer-Gesellschaft und interessierter Wirtschaftsverbände wie IHKs zur Verfügung gestellt werden. (ST)


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Fraunhofer-Institut SIT
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