Der kalifornische Softwarespezialist Siebel Systems hat nach vorläufigen Zahlen für das abgelaufene zweite Quartal die Analystenerwartungen verfehlt und rutscht in die roten Zahlen. Wie das Unternehmen mitteilte, liegen die Umsätze zwischen 312 und

Der kalifornische Softwarespezialist Siebel Systems hat nach vorläufigen Zahlen für das abgelaufene zweite Quartal die Analystenerwartungen verfehlt und rutscht in die roten Zahlen. Wie das Unternehmen mitteilte, liegen die Umsätze zwischen 312 und 314 Mio. Dollar. Sonderkosten im Rahmen eines kürzlich gestarteten Restrukturierungsprogramms belasten die Quartalszahlen mit rund 75 Mio. Dollar. Siebel muss deshalb nach eigenen Angaben einen operativen Verlust von 74 bis 77 Mio. Dollar hinnehmen. Ohne die Sonderkosten hätte das Unternehmen den Breakeven erreicht.

Siebel kämpft derzeit mit der zunehmenden Konkurrenz durch den deutschen Softwareriesen SAP und aufstrebende Wettbewerber wie Salesforce.com. (KC)